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Schuhhaus Wagner erstrahlt im neuen Glanz

Schuhhaus Wagner erstrahlt im neuen Glanz

10.08.17

Ihren unternehmerischen Mut beweisen die Schwestern Claudia Holbach, geb. Wagner und Julia Wagner, die gemeinsam in die Zukunft des traditionsreichen Bad Kreuznacher Schuhhauses investieren. Dieses wird von ihrer Familie inzwischen seit über 90 Jahren und in der vierten Generation geführt. Mit dessen Fortbestand werden auch wertvolle Arbeitsplätze in Bad Kreuznach gesichert.

Das Engagement der Schwestern ist groß: Für den Neuanfang wurden nicht einfach nur die Wände getüncht, sondern eine gründliche Kernsanierung vorgenommen. Die Bad Kreuznacher Architektin Marcelle Mahfoud und der Innenarchitekt Fabian Rieth vom Architekturbüro PlanFormArt, wurden mit der Planung und Gestaltung des Objektes betraut.

Nach der Entkernung des Gebäudes stellten sich die ersten Hürden, die es zu meistern galt: Wegen statischer Probleme mussten Decken und Betonträger ertüchtigt werden. Zudem musste ein neues Brandschutzkonzept erstellt und umgesetzt werden. Auch ein Aufzug wurde eingeplant. Nach erfolgreicher Planung wurden die Ausschreibungen erstellt. Diese ließen die sorgfältige Auseinandersetzung mit dem Projekt erkennen, denn die Ausschreibungen für die einzelnen Gewerke waren sehr detailliert verfasst und ließen fast keine Fragen offen. Jeweils vorgegebene Ausführungszeiten gaben den Fachfirmen Planungssicherheit. Trotzdem wurde verbindlich jeden Donnerstag eine Baubesprechung durchgeführt, um auftretende Fragen zu beantworten.

Wichtig war es den Schwestern Wagner, dass alle ausführenden Firmen aus der Nähe kommen, um die Region zu unterstützen: Beispielsweise wurde die Firma Schneider Bau aus Merxheim mit dem Rohbau beauftragt, die Firma Rim-Li aus Mörfelden erledigte Innenputz und Trockenbau, die Firma Armin Reinhard aus Oberhausen/Nahe brachte Wärmedämmung und Außenputz an und MK Fußbodenbau aus Schnorbach legte den Estrich.

Das Holz- und Baustoffzentrum Beinbrech durfte sein Knowhow und seine starke Logistik zum Einsatz bringen: Die Anlieferungen mussten, wie in der Fußgängerzone üblich, stets bis 9.30 Uhr erfolgen. Zudem hatten die großen Drei-Achser-Lkw mehrere Kranbewegungen auszuführen, was die Passanten in der Fußgängerzone hätte gefährden können. Deshalb strebte die Beinbrech-Logistik eine frühe Anlieferung zwischen 7.00 und 7.30 Uhr an. Die Entladung erfolgte meist ebenerdig, musste teilweise aber auch durch Fenster im ersten Stock vorgenommen werden.

Bei der Aufstellung eines Innenputz-Silos musste bedacht werden, dass Rettungswege für Krankenwagen und Feuerwehr frei blieben. Zudem durften die anderen Gewerke nicht durch den Behälter und seine Schlauchverbindungen gestört werden.

Ergänzend zur Beratung durch einen Außendienstler der Firma Beinbrech wurde bei den Brandschutzlösungen die Firma Knauf mit ins Boot genommen. Dadurch konnten auch die Details des vorgegebenen Brandschutzkonzeptes im Trockenbau ausgeführt werden. Auftragnehmer Reinhard ließ das Wärme-Dämm-Verbund-System komplett an sein Lager nach Oberhausen/Nahe liefern, denn eine Lagerung an der Baustelle war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich: Neben dem großen Gerüst nahm der Baustellenkran jeglichen Freiraum in Anspruch. Schließlich wurde die Fassade mit 140 Millimeter starker Mineralwolle verkleidet, durch 600 Dübel befestigt. Der Oberputz wurde mit einen A1-Strukturputz in zwei Millimeter Körnung ausgeführt, um dem Brandschutz gerecht zu werden.

Das neue Schuhhaus Wagner empfängt seine Kunden in modernen Design: Besonderer Wert wurde darauf gelegt, einen Loft-Charakter entstehen zu lassen. Beispielsweise blieb die Bimshohlsteindecke unverputzt sichtbar, um das gewünschte Loft-Flair zu erreichen. Das hat also nichts mit der Baustelle zu tun, sondern ist ausdrücklich vom Konzept so gewünscht.

Einzigartig ist die Kombination von Schuhen und Büchern: Im Untergeschoss und im linken Teil des Erdgeschosses werden in fachkundiger Beratung Schuhe angeboten. Das Sortiment umfasst neben namhaften Qualitäts-Schuhherstellern wie Birkenstock, Bugatti, Clarks, Gordon & Bros. und vielen mehr nun auch die Anpassung von Jurtin-Einlagen. Diese werden mithilfe von Vakuumtechnik individuell an den Fuß angepasst. Dadurch können Knie-, Hüft- oder Rückenschmerzen verhindert oder gemildert werden. Denn der Bewegungsapparat wird durch die Jurtin-Einlagen automatisch aufgerichtet. Zudem kann ein Beckenschiefstand von bis zu acht Millimetern korrigiert werden.

Die rechte Seite des Erdgeschosses und das gesamte Obergeschoss wird durch das Familienunternehmen Osiander angemietet, deren Buch-Sortiment das einzigartige Konzept „Schuhe & Bücher unter einem Dach“ abrundet.

Kunden haben jetzt im Schuhhaus Wagner die Wahl: Eine durchgehende Stahltreppe, der Firma Metallbau Kehl aus Bad Sobernheim, führt vom Untergeschoss bis zum ersten Obergeschoss. Barrierefreiheit und Komfort gewährleistet der Fahrstuhl. Für Eltern mit Kindern dürfte die Information wichtig sein, dass die geliebte Rutschbahn erhalten bleibt.

Die gesamte Familie Wagner dankt ausdrücklich allen Handwerkern für deren solide Arbeit, der Stadtverwaltung für die geleistete Unterstützung und vor allem den Nachbarn für ihre Geduld.

Die Website www.schuh-wagner.de präsentiert das gesamte Sortiment, welches man auch bequem online bestellen kann, und erklärt detailliert die Vorzüge der Jurtin-Einlagen.

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Infobox

Putz

11,90 t

Innenputz

350 qm

Rippenstreckmetall

200 l

Tiefengrund

Trockenbau

3.059,00 lfm

Diverse Trockenbauprofile

2541,25 qm

Diverse Trockenbauplatten

1700 kg

Diverse Spachtelmassen

WDVS / Aussenputz

175 qm

Mineralwolle WDVS

600

Dübel

800 kg

Oberputz

3360 kg

Klebe & Armierungsmörtel

Estrich

4,2 t

Zement

Ihr Ansprechpartner

Daniel Thiele
Vertriebsaußendienst Trockenbau
Tel.: +49 671 795-107
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