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Gelungener Kontrast von alter und moderner Bausubstanz

Gelungener Kontrast von alter und moderner Bausubstanz

28.06.16

Das Gastronomenpaar Kerstin und Markus Buchholz, die das renommierte Hotel-Restaurant „Der Kaiserhof“ in Guldental betreiben, hat sich einen großen Wunsch erfüllt: Die 1859 errichtete Scheune neben ihrem bereits im Jahr 2000 erworbenen Landhaus, in dessen Küche seit 2010 Kochkurse gegeben und team-bildende Küchenpartys gefeiert werden, wurde in nur sechsmonatiger Bauzeit in eine multifunktionale Eventlocation verwandelt. Der architektonische Kontrast und gleichzeitig das gelungene Zusammenspiel von historischer Bausubstanz und moderner Formensprache beeindrucken jeden Gast, der sich das neu geschaffene Ensemble aus alter Backstein-Scheune sowie den in kühlem weiß und in klaren Linien gehaltenem Anbau ansehen darf. 

Mit viel Arbeitseinsatz und Liebe zum Detail ließ Bauherr Markus Buchholz die historische Scheune behutsam mit dem Fokus auf die vorhandene Bausubstanz sanieren. Die Wände aus Ziegelsteinen, aus deren Fugen der alte Mörtel rieselte, wurden abgebrochen und gleich wieder mit den alten Steinen hochgezogen. Der farblich abgestimmte Mörtel wurde von Beinbrech geliefert. Auch die tragende Balkenkonstruktion, auf der das Dach ruht, blieb erhalten. Die Akustik des alten Gebäudeteils wurde durch eine schallschluckende Decke aus Heraklith-Platten optimiert. Der Ausschankbereich bekam eine riesige Theke aus Beton, dessen geschliffene Oberfläche metallisch glänzt. „Wir haben extrem viel selbst gemacht und bei fast allen Arbeiten zugepackt“, erinnert sich der Bauherr an die zurückliegenden Strapazen, wo er auch die Bauleitung übernommen hat. Aber dadurch sei es gelungen, den vorgesehenen Kostenrahmen einzuhalten.

Als Gegenpart zu diesem rustikal erhaltenen Gebäudeteil wurde die Scheune um einen „weißen Baukörper“ mit klarer Linienführung in einer Formsprache erweitert, die den Bestand kraftvoll ergänzt. Der Boden besteht aus geschliffenem Beton und birgt auch eine Fußbodenheizung, ein gelungener Kontrast zu den Eichendielen im alten Bereich. Viel Tageslicht flutet in den Raum durch ein dreiteiliges Fenster, das drei Meter hoch und acht Meter breit ist und dank Laufschienen voll geöffnet werden kann. Es lenkt den Blick auf die mit bewässertem Rasen und Granitpflastersteinen ausgelegte Terrasse sowie die riesige angrenzende Wiese. Am Horizont des 8000 Quadratmeter großen Grundstückes sind Guldentaler und Windesheimer Weinberge zu sehen. Hier ist genug Platz für alle Arten von Teambuilding-Aktivitäten, die auch ganz bewusst zur Abrundung von Events angeboten werden. „Wir haben uns bewusst für die frische und mutige Variante entschieden“, stellt Markus Buchholz beim Blick auf die Rückseite des Gebäudeensembles fest: Links steht der weiße Anbau, der an seiner rechten Seite quasi unter das Dach der Scheune rutscht.  

Voll des Lobes ist Markus Buchholz für die „sensationelle Zusammenarbeit“ mit seinen Innenarchitekten Dipl.-Ing. (FH) Heiko Gruber vom Planungsbüro „i21“ in Rüdesheim sowie dessen Mitarbeiterin Dipl.-Ing. (FH) Innenarchitektur Carina Heidgen. Diese hätten seine Vorgaben sehr gut umgesetzt und das Objekt durch viele gute Ideen aufgewertet. Einen Teil davon sieht der Besucher auch nach der Fertigstellung noch: Die Lampen für den Erweiterungsbau sind in die Decke integriert, aus der auch ein Video-Beamer ausgefahren werden kann. Eine Verstärkeranlage mit erstaunlich kleinen Lautsprechern bringt – wenn es denn sein soll – das ganze Gebäude mit Musik in Discothekenqualität zum Beben. Doch an lautstarke Tanz- oder Konzertveranstaltungen haben die Bauherren weniger gedacht. Ihr Ziel ist es eher, zusätzlich zu den Hochzeiten und Familienfeiern, die bisher – vor allem an Wochenenden von Frühling bis Herbst – das Kerngeschäft der Scheune bildeten, auch anspruchsvolle Events von Firmen im Rhein-Main-Nahe-Raum nach Guldental zu holen. Die auf 220 Quadratmeter erweiterte Scheune bietet jetzt bis zu 140 Sitzplätze. Alle technischen Anforderungen sind erfüllt, und die Zuverlässigkeit der Kaiserhof-Küche, die bei Veranstaltungen in der Scheune die Profi-Küche des benachbarten Landhauses nutzen kann, ist überregional bekannt und anerkannt. Der Patron ist sicher, dass er jetzt mit der neuen Eventscheune Veranstaltungen nach Guldental holen wird, die er früher ohne die Scheune nicht bekommen hätte. Familie Buchholz hofft, dass sie auf 100 Veranstaltungen pro Jahr kommen werden. Dann könnte sich Markus Buchholz nach und nach aus dem überregionalen Catering-Geschäft herausziehen.  

Begeistert äußert sich Markus Buchholz auch zur Zusammenarbeit mit dem Holz- und Baustoffzentrum Beinbrech, von dem der größte Teil des benötigten Baumaterials bezogen wurde: „Dort zeigte man sich stets extrem zugänglich, extrem flexibel und absolut zuverlässig.“ Alle Lieferungen hätten reibungslos und sehr präzise funktioniert. Drei fehlende L-Steine konnten extrem kurzfristig beschafft werden – „dadurch sparst du richtig Geld.“ 

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RS Yellow Sun Splitt 8-16 mm

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Beton-Estrich 990

10 Säcke

Mauer- und Putzmörtel 950

14,60 m²

Mauerisolierung R 500

25 Säcke

REDSUN Carrara/Marmor rund 40-60 mm

6 Stück

ACO Kiesstabiliesierung weiß 120x160 cm

134 Stück

L-Stein 80x40x40 cm grau Nr.14

10 Stück

KANN Winkelstein 80x40x40 grau

2 Stück

KANN Winkeleckstein 80x40x30 grau zweiteilig

32,70 t

Mineralgemisch 0/32

6,65 t

Edelsplit 2/5